
Im ZfW HÖRsaal gibt’s was auf die Ohren!

Willkommen im ZfW HÖRsaal: E-Prüfungen vs. E-Klausuren
Spätestens seit den frühen 2020er Jahren und seit der Covid-19 Pandemie stehen klassische Formen der Leistungsüberprüfung an deutschen Hochschulen elektronischen Varianten gegenüber: Vielen Lehrenden wurde bewusst, dass man das Schreiben von Klausuren mit Stift und Papier auf dem Campus der Universität nicht immer bedingungslos umsetzen kann. Schnell wurden also die digitalen Alternativen attraktiv, doch diese sind nach wie vor nicht allen Lehrenden gleichermaßen bekannt oder zugänglich.
Genau zu diesen Herausforderungen berät Michael Cramer am ZfW. Er ist Experte für das Online-Portal Moodle und unterstützt Lehrende auch bei der Implementierung von E-Prüfungen über die Plattform Online-Exam. Zudem betreut er, zusammen mit Mitarbeiter*innen von IT.SERVICES, das 2024 eröffnete E-Assessment-Center der Ruhr-Universität Bochum (zu finden in GAFO 04, oder mit der Wegbeschreibung unter folgendem Link: https://moodle.ruhr-uni-bochum.de/course/view.php?id=46937).
Über das E-Assessment-Center hinaus illustriert Michael Cramer auch die vielfältigen Potenziale verschiedener Formen der E-Prüfungen. Hierbei ist den Umsetzungsmöglichkeiten bis auf rechtliche Rahmenbedingungen kaum eine Grenze gesetzt – schließlich wenden sich immer mehr Lehrende auf kreative Art und Weise von der klassischen Leistungsüberprüfung durch Klausuren, sei es mit Stift und Papier oder in einer digitalen Umgebung, ab. Grund dafür sind nicht zuletzt die verschiedenen Herausforderungen, die mit der Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz einher gehen. Trotzdem steht am Ende das positive Fazit, dass die positiven Potenziale von E-Prüfungen ihre Herausforderungen und Risiken überwiegen.

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