

Dr.-Ing. Christian Ahlfeld arbeitet seit 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum an der Fakultät für Maschinenbau. Während sich Christian in der Lehre vor allem im Schwerpunktbereich Sales Engineering and Product Management einbringt, liegen seine Forschungs-/Arbeitsschwerpunkte u. a. in den Bereichen strategisches Management und KI-gestützte Entscheidungsfindung.
Wir wünschen Herrn Ahlfeld für seinen weiteren Weg alles Gute!
Nachgefragt, nachgehakt!
RM: Was war Ihre Motivation, am hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramm teilzunehmen?
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CA: Meine Motivation bestand vor allem darin, meine Lehre nicht nur „intuitiv“, sondern auch didaktisch fundiert weiterzuentwickeln. Mir stellte sich in den letzten Jahren zum Beispiel zunehmend die Frage, wie Lernen stärker aktivierend, kompetenzorientiert und studierendenzentriert gestaltet werden kann. Das Qualifizierungsprogramm bot hierfür die Möglichkeit, das eigene Lehrhandeln systematisch zu reflektieren und neue Perspektiven auf Lehre und Lernen kennenzulernen.
RM: Welche Lehrherausforderungen haben Sie zu uns geführt?
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CA: Eine zentrale Herausforderung bestand für mich darin, Studierende nicht nur zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen zu motivieren, sondern sie nachhaltig in aktive Lernprozesse einzubinden. Besonders im ingenieurwissenschaftlichen Kontext stellte sich die Frage, wie sich komplexe Inhalte so gestalten lassen, dass sie sowohl fachlich fundiert als auch anwendungsnah, interaktiv und langfristig lernwirksam vermittelt werden können. Zudem beschäftigte mich die Herausforderung, synchrone und asynchrone Lehrformate sinnvoll miteinander zu verzahnen.
RM: Was hat Ihnen am Qualifizierungsprogramm besonders gut gefallen?
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CA: Besonders gefallen hat mir die Verbindung aus theoretischen Grundlagen und unmittelbarer praktischer Anwendbarkeit. Viele Impulse ließen sich direkt in die eigene Lehre übertragen und kritisch reflektieren. Gleichzeitig war der Austausch mit Lehrenden aus anderen Disziplinen äußerst bereichernd, da dadurch neue Perspektiven auf die eigene Lehrpraxis entstanden sind.
RM: Gibt es einen speziellen Kurs, der Ihnen besonders gut gefallen hat?
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CA: Besonders hilfreich waren für mich Veranstaltungen zu aktivierenden Lehrmethoden sowie zur kompetenzorientierten Gestaltung von Lehr- und Prüfungsformaten. Gerade die Auseinandersetzung mit der Frage, wie sich Lernziele, Lehrmethoden und Prüfungsformen sinnvoll aufeinander abstimmen lassen, hat meine Lehrgestaltung nachhaltig beeinflusst.
RM: Was konnten Sie schon in Ihrer Lehre umsetzen und wie waren Ihre Erfahrungen damit?
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CA: In meiner Lehre habe ich insbesondere die stärkere Strukturierung in Lernmodule und Lerneinheiten, den Ausbau aktivierender Lehrformate sowie die Verzahnung von asynchronen Selbstlernangeboten und interaktiven Präsenzformaten umgesetzt. Dazu gehören unter anderem Lernvideos, Workshops mit Projektbezug, formative Lernkontrollen sowie stärker kompetenzorientierte Aufgabenstellungen. Die Erfahrungen damit waren insgesamt positiv; insbesondere interaktive synchrone Formate wurden von den Studierenden intensiv(er) genutzt und als lernförderlich wahrgenommen.
RM: Warum und wem würden Sie eine Teilnahme am Programm empfehlen?
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CA: Ich würde das Programm insbesondere Lehrenden empfehlen, die ihre eigene Lehre bewusst reflektieren und weiterentwickeln möchten – unabhängig davon, ob sie bereits über umfangreiche Lehrerfahrung verfügen oder noch am Anfang stehen. Besonders wertvoll ist aus meiner Sicht die Möglichkeit, das eigene Lehrverständnis systematisch zu hinterfragen und neue didaktische Perspektiven kennenzulernen.
RM: Welche Bedeutung hat das Zertifikat für Ihre Karriere?
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CA: Das Zertifikat dokumentiert für mich nicht nur die erfolgreiche Teilnahme am Qualifizierungsprogramm, sondern auch die bewusste Auseinandersetzung mit professioneller Hochschullehre. Gerade in der akademischen Laufbahn gewinnt die Qualität der Lehre zunehmend an Bedeutung. Das Zertifikat stellt daher für mich sowohl einen wichtigen Nachweis hochschuldidaktischer Kompetenz als auch einen Impuls für die weitere Entwicklung meiner Lehre dar.
Hat Herr Ahlfeld Ihr Interesse geweckt? Dann machen Sie mit!

Dr. Robin Matz
Hochschuldidaktik
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