ZfW HÖRsaal: Lehrhospitation an der RUB

Beitragsbild: ZfW HÖRsaal: Lehrhospitation an der RUB
Laufe ich beim Unterrichten zu viel umher? Gestikuliere ich unterstützend? Ist die Interaktion mit den Teilnehmenden zielgerichtet? Können mir die Studierenden alle gut zuhören und folgen? Jede*r Lehrende (an einer Hochschule) hat sich mindestens eine dieser Fragen schonmal gestellt: Doch um sie zu beantworten, müsste man ja einen anderen Blick auf den eigenen Unterricht haben, am besten das Geschehen von hinten beobachten. Und hier kommt das Thema Lehrhospitation ins Spiel: Dabei sitzen im Rahmen des hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramms des ZfW nämlich Kolleg*innen aus der Hochschuldidaktik des ZfW mit in der Veranstaltung und geben anschließend Feedback.
Im ZfW HÖRsaal gibt’s was auf die Ohren!
In unserem Mini-Podcast tauchen wir ein in spannende Themen rund um Studium und Lehre. Wir sprechen mit Kolleginnen und Kollegen aus dem ZfW und weiteren Gästen, die ihr Wissen, ihre Erfahrungen und wertvolle Einblicke teilen. Entdecken Sie gemeinsam mit uns neue Perspektiven und inspirierende Gespräche. Hören Sie einfach mal rein!
Feedback ist für die Lehre unabdingbar, meist ist dieses oft auf die Rückmeldungen der Studierenden beschränkt. Das hochschuldidaktische Qualifizierungsprogramm – vorgestellt in der zweiten Folge des ZfW HÖRsaal – bietet Lehrenden nicht nur die Möglichkeit ein Zertifikat zu erlangen, sondern auch im Rahmen der Lehrhospitation konkretes Feedback zur eigenen Lehre zu erhalten. Dabei geht es keinesfalls um Kritik an der eigenen didaktischen Kompetenz, sondern vielmehr darum, eine neue Perspektive auf die Lehre zu bekommen oder einfach mal auch Lob und Bestätigung für eine gelungene Sitzung zu erhalten.
Abbildung eines Mikrofons zum Mini-Podcasts "HÖRsaal" des ZfWs.
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Willkommen im ZfW HÖRsaal: Lehrhospitation an der RUB

Das Setting, mit dem man eine Lehrhospitation oft verbindet, ist zweifelsohne das der Lehrer*innenausbildung. Hier stellt man sich klassischerweise nervöse Referendar*innen vor, deren Unterricht akribisch von der Rückbank bewertet und kontrolliert wird. Doch das ist keineswegs der Grundsatz der Lehrhospitation, wie sie an der RUB durchgeführt wird. Bereits seit über 20 Jahren stellt das hochschuldidaktische Angebot der Lehrhospitation eine niederschwellige Möglichkeit dar, konstruktives Feedback und einen neuen Blick auf die eigene Hochschullehre zu erhalten.

Die Lehrhospitation ist Teil des Programms der hochschuldidaktischen Qualifizierung, in dessen Rahmen das ZfW besonders neuen und werdenden Lehrenden die Möglichkeit bietet, berufsbegleitend didaktisch zur Hochschullehre geschult zu werden. Am Ende dieses Programms steht dann sogar ein Zertifikat, mit welchem sich Lehrende auszeichnen können.

Die Gäste der heutigen Folge haben das Szenario der Lehrhospitation gemeinsam gemeistert: Dr. Inga Limpinsel durchläuft gerade selbst das Qualifizierungsprogramm und Steffi Füchtenhans saß als stille Beobachterin zweimal in ihren Veranstaltungen. Die Bewertung dieses Settings fällt von beiden durchweg positiv aus und sie heben abschließend hervor, wie wertvoll die Möglichkeit einer Lehrhospitation ist und dass sie eine Teilnahme am hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramm wirklich allen Lehrenden nahelegen können.

Bild von Host Ben Scherer und Gästen Stefanie Fuechtenhans und Inga Limpinsel
Es gibt keinen Grund, sich vor fachfremden Personen oder konstruktivem Feedback zu scheuen – die Lehrhospitation stellt eine niedrigschwellige Möglichkeit dar, die eigene Lehre neu zu perspektivieren – daher, bei Interesse, gerne auf der Website des hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramms vorbeischauen! 😊

Viel Hörvergnügen bei unserer aktuellen Episode!

- Dieser Blogartikel wurde von Ben Scherer verfasst. -

„Ich fand es total gut, die Situation des Feedbacks. Zum einen habe ich mich nicht so stark persönlich beurteilt gefühlt, weil es viel eher darum ging, wie ich bestimmte Dinge gemacht [habe], oder wie die Veranstaltung oder die komplette Sitzung aufgebaut [war]. Es war sehr wertschätzend auf jeden Fall, auch das, was gut lief wurde hervorgehoben.“
-Dr. Inga Limpinsel-

Zu den Personen:
Stefanie Füchtenhans
Stefanie Füchtenhans betreut seit vielen Jahres das Hochschuldidaktische Qualifizierungsprogramm der Hochschuldidaktik im ZfW und bietet hier zu verschiedenen, aktuellen Themen Fortbildungsveranstaltungen an. | E-Mail: stefanie.fuechtenhans@rub.de
Dr. Inga Lotta Limpinsel
Dr. Inga Lotta Limpinsel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich „Soziale Räume und Orte des non-formalen und informellen Lernens“ am Institut für Erziehungswissenschaft. | E-Mail: inga.limpinsel@rub.de 
Ben Scherer
Ben Scherer, seit 2024 Host beim ZfW HÖRsaal, ist Lehrbeauftragter für Englisch und Workshopleiter des Workshops „Shakespeare or Shakesfear“ des Alfried Krupp-Schülerlabors an der Ruhr-Universität Bochum. Er hat an der RUB Englisch und Geschichte mit dem besonderen Fokus „Shakespeare Studies: Early English Literature and Culture“ studiert und na klar, er macht auch Podcasts – und das mit Leidenschaft. Er ist nämlich auch reguläres Mitglied des Teams von „Mediä… WAT?!“ beim mediävistischen Podcast Pergament und Mikrofon. | E Mail: ben.scherer@rub.de
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Anika Kneiphoff
Anika Kneiphoff ist Projektleiterin des eTeams Digitalisierung und koordiniert weitere studentische Projekte im Bereich eLearning des Zentrums für Wissenschaftsdidaktik.

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