

Cosima Quirl arbeitet seit 2020 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum an der Fakultät für Philosophie und Erziehungswissenschaft. Während sich Cosima Quirl in der Lehre vor allem im Schwerpunktbereich Erziehungs- und Bildungstheorien, Bildungsgerechtigkeit & Inklusion einbringt, liegen ihre Forschungs-/Arbeitsschwerpunkte u.a. in den Bereichen Erziehungsphilosophie & Pädagogische Ethik, Generationengerechtigkeit & Philosophie des guten Lebens.
Wir wünschen Frau Cosima Quirl für ihren weiteren Weg alles Gute!
Nachgefragt, nachgehakt!
RM: Was war Ihre Motivation, am hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramm teilzunehmen?
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CQ: Trotz meines Hintergrunds in der Erziehungswissenschaft und der damit verbundenen Affinität zu Themen der Bildung und des Lernens hatte ich zu Beginn meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin bislang nur wenige Berührungspunkte mit Erwachsenenbildung und Hochschuldidaktik und vor allem keine praktische Erfahrung. Sowohl der Wunsch nach Orientierung und Austausch mit anderen Lehrenden als auch mein pädagogisches Interesse haben mich dazu bewegt, am hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramm teilzunehmen.
RM: Was hat Ihnen am Qualifizierungsprogramm besonders gut gefallen?
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CQ: Besonders gefallen hat mir, dass in den Kursen keine starren Handreichungen oder Leitlinien vorgegeben werden. Stattdessen wird sowohl der Freiheit in Lehre und Lehrstil Raum gegeben als auch die Möglichkeit zur Reflexion der eigenen Fachspezifika und Lehrformate eröffnet. Besonders bereichernd fand ich die metatheoretische Betrachtung von Hochschullehre und Hochschuldidaktik und die daran anknüpfenden Übungen, die den Transfer in die eigene Lehre begleiten. Aus meiner Sicht spiegeln sich im Kursangebot sowohl übergreifende didaktische Fragestellungen als auch aktuelle Herausforderungen in der Hochschullehre sehr gelungen wider.
RM: Was konnten Sie schon in Ihrer Lehre umsetzen und wie waren Ihre Erfahrungen damit?
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CQ: Indirekt setze ich einige Impulse aus dem hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramm um, etwa in Form einer stärkeren Systematisierung meiner Lehrplanung und transparenteren Kommunikation mit den Studierenden. Konkret geholfen haben mir die Inhalte zum Schreiben in der Lehre. Seitdem versuche ich das Schreiben gezielt nicht nur als Prüfungs-, sondern auch als Denkinstrument mithilfe verschiedener Schreibimpulse an unterschiedlichen Stellen der Sitzung einzusetzen. Meine Erfahrung zeigt, dass das niedrigschwellige Schreiben für Studierende eine gute Möglichkeit bietet, sich eigenständig und reflektiert mit Sachverhalten auseinanderzusetzen und sich zugleich die Beteiligung im Seminar erhöht.
RM: Warum und wem würden Sie eine Teilnahme am Programm empfehlen?
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CQ: Ich empfehle die Teilnahme prinzipiell allen Lehrenden. Sowohl in der Anfangsphase als auch nach einigen Jahren der Lehrerfahrung lohnen sich die Kurse und der kollegiale Austausch. Gerade, wenn man den Wunsch hat, aus routinierten Lehrkonzepten rauszukommen und mal etwas anderes zu probieren, ist der Austausch vor allem mit fachfremden Kolleg:innen äußert anregend.
Hat Frau Quirl Ihr Interesse geweckt? Dann machen Sie mit!

Dr. Robin Matz
Hochschuldidaktik
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