Stadtgold-Lesetipp: Wenn der Lehrer eine KI ist

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Digitale Tools und Künstliche Intelligenz verändern Lehren und Lernen. Im Interview mit dem Bochumer Stadtgold-Magazin diskutiert Dr. Peter Salden, Leiter des Zentrums für Wissenschaftsdidaktik, über lehrende Avatare, Bildungsgerechtigkeit und ob digitales Lernen erfolgreicher ist als die klassische Präsenzlehre.
Er beleuchtet die Chancen und Risiken: KI kann Lernenden mit Sprachbarrieren oder Rechtschreibproblemen helfen, Untertitel erstellen und Lernstoff flexibel verfügbar machen. Andererseits wirken KI-Antworten oft sicher, sind aber nicht immer korrekt. Außerdem sind Modelle nie neutral – sie spiegeln Werte und Sichtweisen ihrer Entwickler*innen wider. Auch der hohe Energieverbrauch großer KI-Systeme ist ein kritischer Punkt.
„Positiv wäre, wenn zukünftig alle Lehrenden und Lernenden digitale Lernwerkzeuge mit einem guten Bewusstsein für deren Vor- und Nachteile einsetzen.“
Dr. Peter Salden
Die zentrale Botschaft: KI und digitale Tools können Lehrende unterstützen, aber nicht ersetzen. Lernen bleibt ein menschlicher Prozess, der Austausch, Motivation und kritisches Denken braucht. Lehrkräfte bleiben unverzichtbar – und genauso eine reflektierte Haltung dazu, wie digitale Elemente sinnvoll eingesetzt werden.
Haben Sie Gedanken zum Interview? Dann lassen Sie doch gerne einen Kommentar da 😊
Beitragsbild: Screenshot Bochum Stadtgold
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