Neuer Open Space GA 02 – ein ›Raum für alle‹

Beitragsbild Open Space GA
Vor nicht allzu langer Zeit haben Studierende die RUB in einem Workshop mal als »zu funktional« beschrieben. Gemeint war das als Wunsch: nach Orten gleich neben den Seminarräumen, an denen Menschen weiterreden, warten, arbeiten oder schlicht sitzen können – jenseits der vorgegebenen ›Rhythmen‹ des Stundenplans. Lehrende berichten Ähnliches. Quer durch die Fächer ist ihnen die Begegnung, der persönliche Kontakt auf dem Campus das, worauf es in der Lehre künftig ankommt. Einen solchen Ort gibt es nun im Foyer des Gebäudes GA.
Dass sich etwas geändert hat, merken Sie schon beim Gang über den Flur. Dort steht nun eine Sitztribüne mit Kissen und Steckdosen, für alle, die zwischen zwei Terminen den Laptop auf- oder auch wieder zuklappen wollen, um einfach mal zu schauen, wer vorbeikommt. Dahinter beginnt die frühere Cafeteria – mit zwei Bereichen, die sich perfekt ergänzen.
Raumplan Open Space GA

Eine ›Bühne‹ zum Selbstgestalten, eine Lounge und ein Café dazwischen

Die ›Sandbox‹ – ein Multifunktionsbereich, der zum Experimentieren und Umbauen einlädt – ist fast leer, und zwar mit Absicht. Ein paar Bänke an der Fensterseite, Hocker, Tischtennisplatte. Und vor allem: sehr viel Freiraum. Alles Weitere wartet im Lager nebenan, klappbare Trapeztische, Stühle, rollbare Stehtische, mobile Whiteboards samt Transportwagen. Gedacht ist die Sandbox als ›leere Bühne‹. Sie bringen Ihre Ideen mit und bauen sich den passenden Raum: Tischinseln für den Workshop, eine Galerie aus Whiteboards für die Projektpräsentation, freie Fläche fürs Feierabendyoga oder das Schachturnier. Gut 100 Quadratmeter lassen hier einiges zu. Für Ihre Lehre taugt die Sandbox besonders dann, wenn eine Sitzung nicht nur im Sitzen stattfinden soll – eine Arbeitsphase von 15 bis 20 Minuten an Stehtisch und Whiteboard etwa. (Wie das geht, steht im LehreLaden unter »Bewegte Lehre«.)
Sitzmöglichkeiten Open Space GAPlakat SandboxPlakat Lagerraum
Die Lern-Lounge funktioniert genau umgekehrt. Hier ist die Ordnung relativ fest: Sitznischen und Sofas, ausgerichtet auf eine Präsentationsfläche mit Smartboard, an das sich der eigene Laptop per HDMI anschließen lässt. Wer hier Platz nimmt, muss nichts umbauen und nichts entscheiden. Das macht die Lounge zum Ort für alles, was eine gemeinsame Blickrichtung braucht, die Projektpräsentation in kleiner Runde etwa oder eine Co-Working-Phase, in der zwischendurch jemand etwas zeigt.
Sitzecke Open Space GA
Zwischen beiden liegt die Coffee Bar – denn wo es Kaffee gibt, kommen Leute auch ohne Verabredung zusammen.
Gut zu wissen

Reservieren, wenn Sie etwas vorhaben – sonst einfach kommen

Sandbox und Lern-Lounge können Sie für einzelne Termine reservieren. Ist nichts gebucht, bleibt die Fläche ein ›Open Space‹ im Wortsinn, ein ›offener Raum‹ für die gesamte RUB-Community: ob zum Lernen, Reden, absichtslosen Rumsitzen oder Tischtennisspielen. Und auf genau dieses Doppelleben kommt es uns an – ein Raum, der nicht auf seinen nächsten Termin ›wartet‹, sondern das ist, was Menschen aus ihm machen.

Infos zur Reservierung

Wer kann reservieren?
Lehrende, Fachschaftsräte, studentische Initiativen, AStA und Organisationseinheiten der RUB
Was?
Sandbox und Lern-Lounge, für einzelne Veranstaltungen
Wie?
über die Zentrale Hörsaalvergabe, hoersaalvergabe@rub.de
Belegungsübersichten, Details zur Reservierung, Nutzungshinweise:
uni.ruhr-uni-bochum.de/de/open-space-ga-02

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Robert Schütze
Robert Schütze koordiniert das Projekt "Lehrflächen der Zukunft".

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