
Rassismuskritische Kompetenz als unerlässliche Kompetenz für Lehrende
Was ist der LEHRELADEN?
Kritische Selbstreflexion als Schlüssel und didaktische Impulse
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der kritischen Selbstreflexion. Vorgestellt werden konkrete Methoden, mit denen Lehrende ihre eigene soziale Positionierung, Normalitätsannahmen und mögliche blinde Flecken hinterfragen können. Dazu zählen Reflexionsfragen, Journalarbeit sowie Fallbeispiele aus dem Hochschulalltag, die typische Diskriminierungssituationen sichtbar machen und zur gemeinsamen Analyse einladen.
Der Beitrag bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für die Lehre: Er zeigt, wie rassismuskritische Perspektiven in Seminaren thematisiert, wie diskriminierungssensible Lernräume gestaltet und wie Studierende in Reflexionsprozesse einbezogen werden können – ohne zu vereinfachen oder zu moralisieren. Konzepte wie Intersektionalität helfen dabei, Mehrfachdiskriminierungen mitzudenken und Komplexität angemessen zu berücksichtigen.
Rassismuskritische Hochschullehre erfordert keine Perfektion, wohl aber Bereitschaft zur Selbstkritik, zum Lernen und zum aktiven Handeln. Lehrende können – durch Sprache, Haltung und didaktische Entscheidungen – dazu beitragen, Hochschulen als gerechtere und diskriminierungssensiblere Lernorte mitzugestalten.
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