

Dr. Anna Waßenhoven arbeitet seit 2022 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft. Während sie sich in der Lehre vor allem auf die Vermittlung wissenschaftlicher Methoden und Forschungskompetenzen konzentriert, liegen ihre Forschungsschwerpunkte vor allem auf technologiegetriebenen Transformationsprozessen in Unternehmen sowie den damit verbundenen Innovations- und Geschäftsmodellstrategien.
Wir wünschen Frau Dr. Waßenhoven für ihren weiteren Weg alles Gute!
Nachgefragt, nachgehakt!
Matz: Was war Ihre Motivation, am hochschuldidaktischen Qualifizierungsprogramm teilzunehmen?
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AW: Meine Motivation war vor allem, meine Lehre gezielt weiterzuentwickeln und besser zu verstehen, wie Lernen an Hochschulen gelingt. Mir ist es wichtig, Studierende nicht nur fachlich zu qualifizieren, sondern ihre Neugier zu wecken und sie für wissenschaftliche Fragestellungen zu begeistern. Ich wollte lernen, wie ich Lernprozesse so gestalten kann, dass Studierende intrinsisch motiviert werden, eigenständig zu denken, Fragen zu stellen und sich aktiv mit den Inhalten auseinanderzusetzen.
Matz: Was hat Ihnen am Qualifizierungsprogramm besonders gut gefallen?
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AW: Besonders gut gefallen hat mir die große Vielfalt der Workshops und die Möglichkeit, individuelle Schwerpunkte zu setzen. Durch den hochschulübergreifenden Verbund konnte ich nicht nur Angebote der Ruhr-Universität Bochum nutzen, sondern auch Kurse anderer Hochschulen in NRW besuchen. Dadurch stand ein sehr breites Themenspektrum zur Verfügung, aus dem ich gezielt die für meine Lehrpraxis relevanten Inhalte auswählen konnte. Gleichzeitig habe ich den Austausch mit Lehrenden aus unterschiedlichen Hochschulen als sehr bereichernd erlebt. Die verschiedenen Perspektiven, Erfahrungen und Lehrkontexte haben mir viele neue Impulse für die Weiterentwicklung meiner eigenen Lehre gegeben.
Matz: Gibt es einen speziellen Kurs, der Ihnen besonders gut gefallen hat?
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AW: Besonders aufschlussreich war für mich ein Kurs zu lernpsychologischen Grundlagen. Dort habe ich viele wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse darüber kennengelernt, wie Lernprozesse funktionieren und welche Faktoren Motivation, Aufmerksamkeit und nachhaltiges Lernen beeinflussen. Das hat mir geholfen, meine Lehrveranstaltungen bewusster aus der Perspektive der Lernenden zu gestalten.
Matz: Was konnten Sie schon in Ihrer Lehre umsetzen und wie waren Ihre Erfahrungen damit?
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AW: Ein konkretes Beispiel ist die Einführung eines an das Teaching Analysis Poll angelehnten Feedbackinstruments als anonyme Moodle-Umfrage mit offenen Textfeldern. Dadurch erhalte ich sehr differenzierte Rückmeldungen darüber, was Studierenden beim Lernen hilft, welche Herausforderungen sie erleben und welche Veränderungen sie sich wünschen. Die Erfahrungen damit sind sehr positiv, weil ich Rückmeldungen bereits während des Semesters aufgreifen und gemeinsam mit den Studierenden Anpassungen vornehmen kann.
Matz: Warum und wem würden Sie eine Teilnahme am Programm empfehlen?
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AW: Ich würde das Programm allen empfehlen, die Lehrveranstaltungen eigenverantwortlich gestalten und durchführen. Das Programm bietet viele konkrete Anregungen für die Planung, Durchführung und Weiterentwicklung von Lehrveranstaltungen. Mir persönlich hat es geholfen, Lehr-Lern-Prozesse bewusster zu gestalten, Studierende gezielter zu aktivieren und Feedback sinnvoll einzusetzen. Gleichzeitig regt das Programm dazu an, das eigene Lehrverständnis zu reflektieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln
Hat Frau Waßenhoven Ihr Interesse geweckt? Dann machen Sie mit!

Dr. Robin Matz
Hochschuldidaktik
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