Zusammengefasst
Warum?
Ein Alternativtext – auch Alttext genannt – ist eine ergänzende Beschreibung, die in wenigen Worten vermittelt, was auf einem Bild oder einer anderen Grafik dargestellt ist.
Während sehende Personen grafische Inhalte problemlos erfassen können, sind sie für blinde Personen oder Personen mit stark eingeschränktem Sehvermögen häufig nicht zugänglich. Betroffene Personen nutzen oftmals Screenreader, die ihnen die Texte eines Dokuments oder einer Website ausgeben. Screenreader sind jedoch nicht in der Lage, den Inhalt eines Bildes automatisiert zu beschreiben. Daher kommt es häufig zu Situationen, in denen der Screenreader der nutzenden Person zwar angibt, dass sich in einem Dokument ein Bild befindet; was dargestellt ist, bleibt für die Person jedoch unzugänglich.
Diese Situation ist insbesondere im Kontext von Lehr- und Lernmaterialien frustrierend, weil für die betroffene Person nicht selbstständig zu erschließen ist, inwiefern eine Abbildung relevanten Inhalt enthält. Gegebenenfalls muss sie daher eine dritte Person darum bitten, ihr den Inhalt zu beschreiben.
Derartige Hindernisse können mit Alternativtexten einfach vermieden werden. Die Alttexte werden von Word automatisch im Quellcode des Dokuments hinterlegt und können so vom Screenreader ausgegeben werden.
Wie?


Kann ich den Alttext automatisch generieren lassen?
Benötigen alle Grafiken einen Alternativtext?
Grundsätzlich sollten Alternativtexte nicht nur für inhaltstragende Bilder verwendet werden, sondern auch für Grafiken und Diagramme, Tabellen oder Videos ohne Audio-Inhalt.
Grafiken, die inhaltlich nicht relevant sind und/oder lediglich zu Designzwecken verwendet werden – etwa horizontale Linien oder Illustrationen, die das Dokument auflockern sollen – benötigen keinen Alttext. In diesen Fällen markieren Sie die Grafik stattdessen als dekorativ. Auf diese Weise werden entsprechende Inhalte von Screenreadern ignoriert, sodass es für Nutzer:innen nicht zu verunsichernden Situationen kommt.



