HD 17 KI-robuste(re) Prüfungen
Prüfungen können „KI”-robust(er) gestaltet werden, selbst die klassischen schriftlichen Prüfungen. Dafür bedarf es einer Überprüfung der Lernziele und ihrer Passung zur Prüfung. Denn in Prüfungen bewerten wir die Fähigkeit der Studierenden, wissenschaftlich zu handeln. Hier gilt es zu hinterfragen: Was heißt das genau? Beurteilen wir das Ergebnis, den Lernzuwachs oder den Prozess? Was genau sollen die Studierenden in einer Prüfung leisten? Welche Rolle spielen Hilfsmittel dabei? Und wie steht es um das Verhältnis von Kontrolle zu Vertrauen?
Diese und weitere Fragen greifen wir im Workshop auf und betten sie ein in die Diskussion um die Nutzung von generativen Technologien. Sie werden sich damit auseinandersetzen, welchen Einfluss generative Technologien auf das studentische Lernen und das wissenschaftliche Arbeiten haben und was sich hinsichtlich der Kompetenzanforderungen verändert (oder nicht verändert). Sie erarbeiten an einem konkreten Beispiel einer Ihrer Prüfungen, wie Sie diese trotz „KI“ so gestalten können, dass sie die Herrschafts- und Sozialisierungs- bzw. Rekrutierungsfunktionen erfüllen.
Wichtig: Bitte bringen Sie ein Beispiel für eine schriftliche Prüfung mit.


